Ein Blick zurück in die Eifel, 89 Infanterie division
Der Autor Gevert Haslob, 1923 in BremenLesum geboren, hat seine soldatische Laufbahn an der Heeresunteroffizierschule in Ettlingen begonnen. Als Offiziersanwärter mußte er seine Frontbewährung im Grenadierregiment 3 der 21. Infanteriedivision vor Leningrad ableisten. Zur Offiziersausbildung erfolgte seine Versetzung an die Schule VII für Fahnenjunker nach Milovice/Prag.
Als Leutnant wurde er 1944 zur Führerreserve Oberbefehlshaber West nach Fontainebleau/Frankreich kommandiert. Nach Beginn der Invasion übernahm er die Führung einer Infanteriekompanie, und wurde bei der Verteidigung gegen einen feindlichen Angriff verwundet. Für den Einsatz erhielt er das Eiserne Kreuz II. Klasse und das Infanteriesturmabzeichen in Silber. Wieder riegsverwendungsféhig, erfolgte im September 1944 seine Verwendung im Stab der 89. Infanteriedivision in der Eifel.
Nach Beendigung des Krieges hat er sein Studium am Institut fiir Leibesiibungen an der Universitit in Frankfurt/Main aufgenommen. Nach seiner Tétigkeit als Sportlehrer ist Haslob als Oberleutnant in die Bundeswehr beim FlaBtl. 2 in Unna eingetreten. Weitere Verwendungen erfolgten: als S3/Stab 11. PzGrenDiv, Oldenburg – BattrChefFlaBtl 11, Achim Offiziersbewerberprüfzentrale, Köln – Leiter AusbZentrum TV 11/1, Heide/Holstein – S3 Stabsoffizier GesStd fiir Luftunterstiitzung (ASOC) / II (GE) Korps, Ulm – Leiter HeeresVerbKdo JABOG 43, Oldenburg, wo er nach Erreichen der Dienstaltersgrenze als Oberstleutnant aus der Bundeswehr ausscheidet.
Mit diesem Text- und Bildband wird der schwere, opfervolle Weg der 89. Infanteriedivision von 1944 bis 1945 in Wort und Bild nachvollzogen, die der Autor persänlich miterlebte.Es entstand eine vielseitige, packende und ergreifende Text- und Foto-Dokumentation über eine Infanteriedivision, die in den letzten Kriegsjahren durch die Holle vieler Kämpfe ging und eine Vielzahl von Toten auf den Kriegsschauplätzen zurücklieb. Die Fotos und Texte verschaffen dem Leser einen nachhaltigen Eindruck vom Weg und Schicksal der 89. Infanteriedivision. Von der Aufstellung in Norwegen iiber die Verlegung an die Invasionsfront in Frankreich, die Kämpfe südlich Caen und im ,,Kessel von Falaise“, insbesondere die „Schlacht um Schmidt“ und im Hürtgenwald bis zu den Rückzugskämpfen in Richtung Rhein. Kartenskizzen und Auszüge aus OriginalLagekarten sowie ausführliche Texte zu den Geschehnissen des Autors Halsob führen durch den Text- und Bildband und geben zusätzliche Informationen und Erläuterungen und machen das Buch zu einer Dokumentation, dessen Aussagekraft sich niemand entziehen kann. Mit diesem Text- und Bildband entstand ein Tagebuch in Bildern und Karten, für die, die damals dabei waren, und eine wichtige kriegsgeschichtliche Dokumentation für die, die wissen wollen, wie es war – damals.
Für die „Eifler Bürger“ ist dieser Text- und Bildband „Ein Blick zurück in die Eifel“ ein weiterer Einzelbeitrag zu ihrer heimatlichen Geschichte in der Eifel. Die unbestechliche Linse der Kamera und die ,,Feder* des Autors lassen den Leser des Buches zum
Augenzeugen des Opferganges einer an vielen Brennpunkten der Kéimpfe eingesetzten Infanteriedivision werden.
Content
- Teil 1: Einsatz an der Invasionsfront
- Teil 2: Riickzug auf den Westwall
- Teil 3: Kampf um den Monschau-Korridor
- Teil 4: Die Schlacht um Schmidt
- Teil 5: Hürtgen-Kleinhau-Brandenberg-Bergstein
- Teil 6: Von der Schnee-Eifel Riickzug nach Remagen
- Teil 7: Nach dem Krieg – Versohnung über den Gräbern
- Teil 8: Dokumentenanhang











